FIAT 850 e.V.

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Autor Thema: Endgeschwindigkeit der Berlina mit dem 52 PS Motor des sportcoupes  (Gelesen 624 mal)
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« am: 09. Februar 2021, 00:53:17 »

Mich w├╝rde die erreichbare Geschwindigkeit und die dazugeh├Ârige Drehzahl mit dem l├Ąngeren Getriebe des 850 N interessieren - f├Ąhrt jemand diese Kombination? Wenn ja mit welcher Reifengr├Â├če, das kann ja mitentscheidend sein Grinsend
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Der fr├╝he Vogel f├Ąngt den Wurm.....!
AbarthCoppaMille
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« Antworten #1 am: 09. Februar 2021, 14:32:22 »

Hallo Harry,
watt is los hinterm Deich ?! Das Thema ist doch hier schon zig-mal durchgekaut worden und daf├╝r gibt es in diesem sch├Ânen Forum eine echt gute Excel-Tabelle, in der du die zwei Variabeln f├╝r Motordrehzahl n/min und den Radumfang in m deines Schwarzen Goldes eingeben kannst !  Augen rollen In der entsprechenden Tabellenzeile findest du je nach der verbauten 850er Differentialpaarung deine theoretische Endgeschwindigkeit in den 5 G├Ąngen (mit R=Rallyegang im Watt). Nicht ber├╝cksichtigt ist in dieser Formel der Schlumpf, der bei dir im Watt sehr gro├č sein d├╝rfte, und das dynamische Wachsen des Reifens bei hoher Geschwindigkeit (ab 60 km/h). Kannste aber vernachl├Ąssigen.

So, wie kommst du nun zu dieser Tabelle ? Ich versuche es schrittweise zu erkl├Ąren, damit es alle finden und anwenden k├Ânnen  Schockiert.
Gehe als angemeldetes Mitglied hier ins Forum, dann klicke ff die Zeilen bei "Die Fiat 850 Fachbibliothek" (2x), "Technik", "Seite 2", "Geschwindigkeitstabelle 850 Differentiale" (7. von oben), "download" anklicken und es ├Âffnet sich dir eine Excel-Datei (vorausgesetzt du hast Excel auf deinem Computer). Dann die "Bearbeitung aktivieren". Dann kannst du bei den blau unterlegten Ziffern deine Variablen eingeben, bzw. ver├Ąndern. Also den Abrollumfang f├╝r den von dir montierten Reifen in m (wenn du den nicht kennst, Tabellen daf├╝r gibt es im Netz bei den Reifenherstellern). Dann kannst du noch beliebig deine Motordrehzahl eingeben, und schwupps, hast du die entsprechenden Geschwindigkeiten in allen G├Ąngen, weil die Gangabstufungen beim 850er Getriebe in allen Modellen gleich ist. Darum ist es so einfach mit dieser Tabelle.           

So nun ran und teile uns dein Ergebnis mit. Das ist 850er home-schooling in Corona-Zeiten. Bleibe gesund.

Gruss aus dem Getriebedschungel
Klaus
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« Antworten #2 am: 09. Februar 2021, 21:44:18 »

Oh je  ich bin bis zu der Tabelle gekommen - dann war es aus, Buchstaben von A - G , A scheint die Drehzahl zu sein dann gibt es irgendwo eine Prozentzahl dazwischen k├Ânnten die Zahlen Geschwindigkeiten bedeuten - was sollen die Prozentzahlen -  f├╝r Alkoholische Getr├Ąnke sind die Prozente zu hoch Zwinkernd Rechts erscheint ein gr├╝nes K├Ąstchen  - wozu dient es? Ich muss leider gestehen, dass ich einfach zu dumm bin um die Tabelle zu verstehen - geschweige denn irgendwelche Werte irgendwohin einzutragen. Wobei es nat├╝rlich nie die Praxis ersetzen kann, denn es ist ja auch noch der Luftwiderstand der ja deutlich von der Berlina h├Âher ist wie beim Coupe oder gar bei dem flachen Spider . Mir w├Ąre eher damit gedient, dass jemand diese Kombi Berlina/52 PS selbst f├Ąhrt und die Endgeschwindigkeit mit GPS gemessen hat und die dazugeh├Ârige Reifenkombi und Drehzahl. Denn wenn man lang ├╝bersetzt hat reicht die Kraft ja wohl nicht aus um die theoretische Drehzahl zu erreichen. Auto motor & Sport hatte damals f├╝r das Sportcoupe soweit ich mich erinnern kann etwas mehr wie 152 Km/h erreicht der Special 141 Bei 7040 U/Min Schockiert Das Sportcoupe blieb knapp unter 7000 mit den Reifen 145 -13 Special und 155 - 13 f├╝r das Sportcoupe. Die Werte f├╝r den Spider kann ich mich nicht mehr erinnern. Dabei muss man nat├╝rlich ber├╝cksichtigen, dass oft seitens der Hersteller die Autos zum Test gaben die am oberen Ende der Serienstreuung lagen. Ob mein Motor auch da anzusiedeln ist entzieht sich meiner Kenntnis, denn er war noch nie eingebaut.
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« Antworten #3 am: 10. Februar 2021, 15:26:52 »

Hallo Harry,
was ich da von dir lese, glaube ich fast nicht. Es bereitet mir Unwohlsein, um es h├Âflich auszudr├╝cken. Aber du scheinst hier bestimmt kein Einzelfall zu sein, sonst w├Ąre diese Datei schon ├Âfters abgerufen worden, was nicht hei├čt, dass auch diese Nutzer einen Plan gehabt haben wie man diese Excel-Datei nutzen kann.
Es ist doch alles vorgegeben was man braucht, incl. aller vorhandenen Varianten der Teller/Kegelradpaarungen, von ganz lang (10/37) bis ganz kurz (7/39) !
Die einzigen Variablen die du selber noch eingibst, sind die Drehzahl in n/min und der Abrollumfang deines Reifen in m (blaue Ziffern, die durch Doppelklicken ver├Ąndert werden k├Ânnen). Ist das so schwer ?

Was du da von uns verlangst, im praktischen Fahrversuch die Fahrgeschwindigkeit zu ermitteln, ist in etwa so, als wolltest du wissen, welches Wetter am 29. Februar sein wird. Schwachsinn ! Wei├čt du ob der Tacho oder der Drehzahlmesser beim Probanden stimmt ? Weiss jeder, was er wirklich f├╝r eine End├╝bersetzung hat, weil die von au├čen beim 850-Getriebe nicht sichtbar ist ? Unterschiedliche Reifengr├Â├čen, bzw. deren Abrollumfang, ergeben Wertabweichungen bei der Tachoanzeige. Du r├╝hrst hier in einem Topf herum, wo zum Schluss nichts Brauchbares herauskommt. Hier spielt auch der von dir angesprochene Luftwiderstand (CWxA) der unterschiedlichen 850er Modelle ├╝berhaupt keine Rolle ! Bei gleicher Motordrehzahl, gleicher End├╝bersetzung, gleichem Radumfang, fahren alle gleich schnell, weil die einzelnen Gangradpaarungen beim 850 immer gleich sind, abgesehen von unseren selbst gebauten Sportgetrieben.

Es gilt wie immer, wer nichts misst, macht Mist. Als Anlage, zur hoffentlich verst├Ąndlichen Erkl├Ąrung, habe ich 6 Geschwindigkeitstabellen ausgedruckt und gescannt. Dem aufmerksamen Betrachter wird auffallen, dass die Tabellen in Schritten von 500 n/min Motordrehzahl, also von 5.000 n/min bis 7.500 n/min, gerechnet worden sind. Als konstanten Radumfang habe ich 1,70 m eingesetzt, was den hier gebr├Ąuchlichen Reifendimension von 145/80-13 und 165/70-13 (Differenz 0,2%) entspricht. D.h. z.B., dass bei 5.000 n/min der 850 Special (8/41) im 4. Gang eine Geschwindigkeit von 103 km/h f├Ąhrt. Da kann der Tacho auch 110 km/h anzeigen, was zum Vergleich keinem etwas n├╝tzt. Alles verstanden ?

Wenn jetzt noch einer fragt, "wie schnell bin ich bei 6.700 n/min, weil mein Motor im 4. Gang nicht mehr dreht", dann komme ich mit mit dem St├Âckchen um den Tisch herum.   

Gruss aus dem Getriebedschungel.
Klaus

         



   
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« Antworten #4 am: 11. Februar 2021, 04:28:29 »

Danke Klaus f├╝r die Tabelle - aber verzeih einem nur halbgebildeten technischen Laien (ich bin aber ├╝berzeugt, dass ich hier nicht der einzige bin) Du hast sicher eine ganz andere berufliche Bildung - ich bin nur ein kleiner Schreiberling mit kaufm├Ąnnischer Ausbildung. Du hast nat├╝rlich recht mit dem Praxisversuch, den ich schon ├Âfters in der Vergangenheit mit der Stoppuhr durchgef├╝hrt habe oder mittels GPS bei allen meinen Autos auf derselben Strecke. Es ist nat├╝rlich richtig, dass Die Bereifung eine Rolle spielt. Aber unstrittig ist, dass das Coupe oder der Spider deutlich str├Âmungsg├╝nstiger sind als die Limo. Man muss mehr PS aufbringen um eine bestimmte Drehzahl und somit Geschwindigkeit zu erreichen.
ABARTH hat ja nicht umsonst das ├Ąltere Fahrzeug Fiat 600 Basis f├╝r seine Rennaktivit├Ąten genommen anstatt dem moderneren 850 weil er bei gleicher Motorausf├╝hrung langsamer in der Endgeschwindigkeit war. Deshalb gibt es auch keine Messung im Renntrimm. Dagegen hab ich die Daten von dem Test im Sportauto , anfangs 70er Jahre noch gut im Kopf, selbst f├╝r den 850 TC 182 km/h Spitze mit 78 PS und der 1000 TCR wurde mit fantastischen 210 Km/h mit 112 PS gemessen jeweils mit der l├Ąngsten ├ťbersetzung, wobei die Renngetriebe nicht nur f├╝nf G├Ąnge hatten sondern wahrscheinlich variabel anzupassen waren.
Dagegen wurde der 1600 OT mit 154 PS nicht einmal mit den von ABARTH versprochenen 220 km/h gemessen was sicher auf den deutlich schlechteren CW - Wert schlie├čen l├Ąsst - was mich bei der steilen Front auch gar nicht verwundert. 
Bei meiner Motorkombi wird wohl bei irgendwo zwischen 145 und 150 Km/h liegen - wenn alles gut eingestellt ist. Mit dem 70 HP mit der sch├Ąrferen NW und dem 2-Kanal Kopf m├╝├čten 160 machbar sein. Dein OTS wird wohl mit 114 PS fast 200 erreichen aber so lang wirst Du wohl nur in Le Mans und eventuell Hockenheim ├╝bersetzen k├Ânnen. Bei Rennen kommt es ja auf viele Dinge an wobei erreichbare Spitze sehr auf den Rennkurs ankommt. Danke wie immer f├╝r Dein Fachwissen auf jeden Fall.
Vielleicht k├Ânnen wir uns Ende 2021 aber wohl eher 2022 wieder normal bewegen und begegnen.
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« Antworten #5 am: 13. Februar 2021, 12:31:06 »

Hallo Harry,
eigentlich ist deine Frage nach der erreichbaren Geschwindigkeit und der dazugeh├Ârigen Motordrehzahl mit dem Getriebe des 850 N (8/37), unter Ber├╝cksichtigung deiner Bereifung, ersch├Âpfend erkl├Ąrt. Die Tabellen geben schl├╝ssig Antwort darauf wie schnell der 850 N bei der jeweiligen Drehzahl ist. Tr├Ągt man sich auf einem karierten DIN A4 - Blatt die rechnerischen Daten von Geschwindigkeiten und Drehzahlen f├╝r jeden Gang auf einer x-y Achse ein, kann man leicht f├╝r jede Drehzahl die entsprechende Geschwindigkeit ablesen. Voraussetzung ist im Fahrbetrieb nat├╝rlich ein genauer Drehzahlmesser, wovon man bei den serienm├Ą├čig im Coupe┬┤ und Spider vorhandenen VEGLIA-Instrumenten nicht immer ausgehen kann. Ich habe auf dem Rollenpr├╝fstand schon erlebt, dass der im Fahrzeug verbaute DZM bei H├Âchstdrehzahl um 500 n/min nachging, was zur Folge hatte, dass der Fahrer den Motor in den G├Ąngen 1 - 3 regelm├Ą├čig unwissentlich beim Erreichen der roten Drehzahlmarkierung schon ├╝berdreht hatte, was im 4. Gang auf der Autobahn nicht ging, weil da der Luftwiderstand dem entgegenstand, nicht aber auf dem Pr├╝fstand. Deshalb spielt f├╝r deine Betrachtung und Fragestellung der jeweilige CW-Wert x Stirnfl├Ąche A  und die Motorleistung keine Rolle, sondern nur ein geeichter Drehzahlmesser der keinen Mist misst. Mit GPS kannst du umgekehrt die Genauigkeit deines DZM pr├╝fen.

Zur Motorsport-Historie des FIAT 850 und der Fa. Abarth muss ich in Kurzform einige Anmerkungen machen, sonst verselbst├Ąndigt sich wieder ein Halbwissen:
Der Fiat 600 war bei der Markteinf├╝hrung des Fiat 850 in 1964 schon 9 Jahre alt, bzw. 10 Jahre bei Einf├╝hrung von Coupe┬┤ und Spider. Der erste 600 Derivazione = ABARTH 750 von 1955 hatte anstatt 633 ccm schon 747 ccm, um in der damals noch vorhandenen Hubraumklasse bis 750 ccm als Tourenwagen erfolgreich starten zu k├Ânnen. Im Februar 1961 pr├Ąsentierte Abarth seinen 850 TC mit 847 ccm und 52 PS, da hatte die FIAT den 850 noch nicht in der Pipeline gehabt. Abarth schuf damit einen sehr potenten Kleinwagen, der ├╝ber 10 Jahre lang im Motorsport die Hubraumklasse bis 850 ccm beherrschen sollte. Carlo Abarth, stets ein Meister im Deuten der W├╝nsche seiner sportiven Kundschaft, glaubte, dass der gerade vorgestellt Fiat 850 eine gute Basis f├╝r einen Einliterwagen abgab. Folglich pr├Ąsentierte er im September 1964 den OT 1000, den er den schon im Mai vorgestellten OT 850/130 und OT 850/150 zur Seite stellte. Der OT 850 hatte eine Leistung von 40 PS bei 670 kg, der OT 1000 54 PS bei 674 kg. Der 64er 1000 TC Corsa (noch mit Selbstm├Ârdert├╝ren) brillierte da schon mit 76 PS bei nur 590 kg. Dennoch setzen schon 1964 viele FIAT-Fans die 850er Limo bei Motorsportveranstaltungen ein, weil einige Technikkomponente deutlich stabiler konstruiert worden waren als beim 600er (u.a. VA, HA, Getriebe, Motork├╝hlung). Die Fa. Abarth legte hier nach und pr├Ąsentierte im September 1965 das 1000 OTR Coupe mit 698 kg auf Basis des 850 Coupe. Der Motor leistete 74 PS und beschleunigte das Coupe┬┤ bis auf 172 km/h. Leistungsm├Ą├čig war man jetzt auf Augenh├Âhe mit dem 1000 TC, der aber immer rund 100 kg leichter war, 185 km/h schnell und ├╝ber ein 5-Gang Renngetriebe verf├╝gte, auf das der 1000 OTR/OTS immer gewartet hat. Das Getriebe war da, denn das 850er 4-Ganggetriebe mutierte im OT 1600, 1300 OT und Simca Abarth 1150 zum 6-Ganggetriebe (ebenfalls alles Linksl├Ąufer). Abarth hat sehr lange an dem 850er Getriebe mit seiner verreckten System Porsche Synchronisation festgehalten (zu langsam), anstatt auf Hewland-Getriebe zu wechseln. Im deutschen Motorsport war die 850er Limo in der Gruppe 1 und 2 der Rundstreckenmeisterschaft (DRM) und Bergpokal f├╝r Tourenwagen durchaus erfolgreich gewesen, bis es 1972 zur Abschaffung dieser Hubraumklasse kam, wof├╝r die ONS f├╝r Amateure den kosteng├╝nstigeren Deutschen Rundstrecken Pokal einf├╝hrte, der bis 1981 ausgetragen wurde. Der 850 Special war wegen seiner Homologation in der Gruppe 1 ein preiswertes Motorsportger├Ąt gewesen, dass insbesondere von den Amateuren gern bei den H├╝tchenrennen (Slalom) und am Berg eingesetzt worden ist. Der 850 Special war n├Ąmlich mit 640 kg und der kurzen Differentialuntersetzung 7/39 vom T homologiert worden, was ihn dadurch ├Ąu├čerst spritzig machte. In 1972 ist die Federtellerkupplung (LUK) nachhomologiert worden, was eine Gewichtseinsparung von 610 Gramm bei den rotierenden Massen bewirkte.
Die Internationale Homologation f├╝r den 850 Special lief im Januar 1977 aus, die vom SEAT 850 Especial erst im Januar 1980, weshalb manche Fiat zum Seat mutierten, weil dann der Einsatz im nationalen Motorsport bis 1985 m├Âglich gewesen war  Schockiert (F.-J. Schoemann SEAT 850 Special). Danach begann bald die Zeit im sich neu organisierenden deutschen Historischen Motorsport nach Anhang K (1986 Shell-Pokal, 1993 Youngtimer-Trophy) wo dann ganz unerschrockene Motorsportler (J├╝rgen Sch├╝rgers) den 850er wieder an den Start gebracht haben - und es noch heute machen  Grinsend

Trotz Corona und Karneval alles verstanden ? Macht nix, kostet hier nix, und wieder was gelernt

Gruss ABARTH-Klaus




                                 



           
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« Antworten #6 am: 14. Februar 2021, 05:52:39 »

Klaus ich lerne immer dazu bei Deinen Ausf├╝hrungen, mir gef├Ąllt die Limo von J├╝rgen Sch├╝rgers besonders gut - schade, dass er verkauft hat. Bereifung mit den sch├Ânen Verbreiterungen  gef├Ąllt mir besonders. Es sieht hinten nach 8 zoll und vorne nach 7 aus. Da sicher Rennreifen gefahren werden und die eine andere Bezeichnung wie die Stra├čenreifen haben w├╝rden mich die entsprechenden Gr├Â├čen interessieren. Ich habe noch einen Satz 7 Zoll KBS Felgen die wohl mit den Verbreiterungen  dank der Einpresstiefe vielleicht hinkommen w├╝rden mit 205/60 und vorne 185/60. Allerdings sehen die KBS meiner Meinung nach zu modern aus auf dem 850. Ich hatte diese auf meinem A 112 70Hp einmal mit den Kotfl├╝gelverbreiterungen und einmal ohne (wobei die ohne bei jeder Bodenwelle an der Karosse gestreift  haben und niemals eintragungsf├Ąhig waren.
Muss man beim 850 wie beim A 112 die Kotfl├╝gelr├Ąnder abschneiden und verschwei├čen ? Damals hatte ich allerdings 175/50 gefahren die ziemlich flach waren, das ist ja bei dem 60 Querschnitt noch h├Âher. Ich habe auch noch 7 Zoll Twingofelgen die man allerdings mit einer Versatzschraube von 100 LK auf 98 LK bringen muss, diese Felgen (optisch wie Mini-Lite) Allerdings w├Ąren die dank der ET wohl zu schmal. Die Rohkarosse hat hinten gezogene und geb├Ârtelte Radl├Ąufe da passen gerade so die CD 30 drunter mit 175/70 .
Mit dem A 112 war die Endgeschwindigkeit mit der Serie 50 Bereifung als 4-Gang viel zu kurz erst mit dem 5-Gang war unterhalb 7000 U/Min. Schluss.
Ihr habt sicher jetzt mit dem Coupe auch eine h├Âhere Geschwindigkeit wie mit der Limo - bei denselben PS vorausgesetzt! Ich wei├č ja, dass es beim Rennen nicht immer auf die h├Âhere Spitze ankommt, sondern eher auf die Beschleunigung zu Spitze. Auf der Stra├če m├Âchte ich zumindest mit den Brot und Butterversionen der modernen Kleinwagen mithalten k├Ânnen Fiesta, Corsa, Polo und ├Ąhnliche nat├╝rlich nicht mit den Spitzenversionen die oft die 200 Km/H erreichen. Die Tieferlegung von J├╝rgens ehemaliger Limo betr├Ągt sowie ich es sehe 4cm f├╝r die Stra├če reichen ├╝ppig 3 cm und wohl die Bilstein D├Ąmpfer um es abzurunden. ├ťbrigens von Alemannischer Fastnacht hier in der Gegend ist durch Corona so gut wie nichts ├╝briggeblieben, folglich auch keine Ablenkung - zudem bin ich in einem Alter wo es wohl h├Âchstens f├╝r den Elferrat reicht, das Vergn├╝gen hatte ich gl├╝cklicherweise in der Jugend!
In diesem Sinne - gesund bleiben Zwinkernd Gru├č Harry
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« Antworten #7 am: 14. Februar 2021, 19:44:29 »

Hallo Harry,
was ich da von dir lese, glaube ich fast nicht. Es bereitet mir Unwohlsein, um es h├Âflich auszudr├╝cken. Aber du scheinst hier bestimmt kein Einzelfall zu sein, sonst w├Ąre diese Datei schon ├Âfters abgerufen worden, was nicht hei├čt, dass auch diese Nutzer einen Plan gehabt haben wie man diese Excel-Datei nutzen kann.
Es ist doch alles vorgegeben was man braucht, incl. aller vorhandenen Varianten der Teller/Kegelradpaarungen, von ganz lang (10/37) bis ganz kurz (7/39) !
Die einzigen Variablen die du selber noch eingibst, sind die Drehzahl in n/min und der Abrollumfang deines Reifen in m (blaue Ziffern, die durch Doppelklicken ver├Ąndert werden k├Ânnen). Ist das so schwer ?

Was du da von uns verlangst, im praktischen Fahrversuch die Fahrgeschwindigkeit zu ermitteln, ist in etwa so, als wolltest du wissen, welches Wetter am 29. Februar sein wird. Schwachsinn ! Wei├čt du ob der Tacho oder der Drehzahlmesser beim Probanden stimmt ? Weiss jeder, was er wirklich f├╝r eine End├╝bersetzung hat, weil die von au├čen beim 850-Getriebe nicht sichtbar ist ? Unterschiedliche Reifengr├Â├čen, bzw. deren Abrollumfang, ergeben Wertabweichungen bei der Tachoanzeige. Du r├╝hrst hier in einem Topf herum, wo zum Schluss nichts Brauchbares herauskommt. Hier spielt auch der von dir angesprochene Luftwiderstand (CWxA) der unterschiedlichen 850er Modelle ├╝berhaupt keine Rolle ! Bei gleicher Motordrehzahl, gleicher End├╝bersetzung, gleichem Radumfang, fahren alle gleich schnell, weil die einzelnen Gangradpaarungen beim 850 immer gleich sind, abgesehen von unseren selbst gebauten Sportgetrieben.

Es gilt wie immer, wer nichts misst, macht Mist. Als Anlage, zur hoffentlich verst├Ąndlichen Erkl├Ąrung, habe ich 6 Geschwindigkeitstabellen ausgedruckt und gescannt. Dem aufmerksamen Betrachter wird auffallen, dass die Tabellen in Schritten von 500 n/min Motordrehzahl, also von 5.000 n/min bis 7.500 n/min, gerechnet worden sind. Als konstanten Radumfang habe ich 1,70 m eingesetzt, was den hier gebr├Ąuchlichen Reifendimension von 145/80-13 und 165/70-13 (Differenz 0,2%) entspricht. D.h. z.B., dass bei 5.000 n/min der 850 Special (8/41) im 4. Gang eine Geschwindigkeit von 103 km/h f├Ąhrt. Da kann der Tacho auch 110 km/h anzeigen, was zum Vergleich keinem etwas n├╝tzt. Alles verstanden ?

Wenn jetzt noch einer fragt, "wie schnell bin ich bei 6.700 n/min, weil mein Motor im 4. Gang nicht mehr dreht", dann komme ich mit mit dem St├Âckchen um den Tisch herum.   

Gruss aus dem Getriebedschungel.
Klaus

         

Hallo Klaus!
Du schreibst von gebr├Ąuchlichen Reifendimensionen 145/80 -13 und 165/70 -13 , ich dachte immer 155/80 -13 und 175/70 -13 sind die richtigen Dimensionen!

155/80 -R13 steht sowohl in meiner Einzelgenehmigung sowie auch in einem ├Âsterreichischen Typenschein betreffend Sport Coupe.

Lg rudolf


   
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« Antworten #8 am: 15. Februar 2021, 08:17:01 »

Rudolf die Gr├Â├čen die Du hast sind f├╝r Dein Sportcoupe auch richtig - Klaus meinte sicher die Limo Special wo die Dimensionen 145/80-13 und damit wohl auch 165/70 die ja einen ├Ąhnlichen Abrollumfang haben. Besser w├Ąre wohl schon 175/70-13 weil das Getriebe vom Special gar so kurz ist. Allerdings wird es hinten ohne die Kotfl├╝gel etwas weiten und die Kanten umlegen mit den CD 30 schon reichlich knapp! ├ärgerlich Die L├Âsung mit Reifen und Felgen ist bei der Limo schwerer zu l├Âsen wie bei Coupe und Spider zumindest hinten. Ich habe es ja schon einmal geschrieben es ist schwierig NUR 1 Verbesserung zu machen. Es gibt dann immer eine Reihe von Problemen die nicht ohne gr├Â├čeren finanziellen Aufwand zu l├Âsen  sind Federn, kurze D├Ąmpfer bearbeitete Blattfeder oder die ABARTH Rohr-Konstruktion an der Vorderachse oder noch besser und ungleich teurer die homokinetischen Gelenke an den Antriebswellen. usw. Die einfache Version wird wohl sein ein paar ordentliche Sto├čd├Ąmpfer CD 30 und 165/70 und vorne wohl etwas Spurverbreiterung. Oder was ich auch noch habe sind 6 Zoll Ronal (Kleeblatt) allerdings von Opel mit moderater ET allerdings muss der Nabendurchmesser um 1 mm erweitert werden und die Versatzschrauben von 100 auf 98 Lochkreis. Das w├Ąre wohl die einfachere und dank der vorhandenen Teile die billigere L├Âsung. Mit dem langen 8/37 Getriebe wird man zusammen mit den 52 PS zwar keine B├Ąume ausrei├čen k├Ânnen aber es macht auf l├Ąngeren Strecken einfach Sinn mit etwas reduzierter Drehzahl unterwegs sein K├Ânnen und f├╝r die Lebensdauer des Motors ist das sicher kein Schaden L├Ąchelnd
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Berndi
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« Antworten #9 am: 15. Februar 2021, 17:39:22 »

Und am Ende hat Mann Gegen- oder R├╝ckenwind, einen LKW oder eine Schlafm├╝tze vor sich und die ganze Rechnerei war f├╝r die Katz Traurig

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« Antworten #10 am: 17. Februar 2021, 20:03:30 »

Hallo Harry,
das mit der Geschwindigkeit ist so eine Sache.
Meine Berlina, leicht frisiert, ca 50 PS, Untersetzung 8 /37. Reifen habe ich drauf, 155/80 R 13.
So habe ich die lange ├ťbersetzung und etwas gr├Â├čere Reifen.
Die Berlina ist gar nicht so schlecht im CW Wert. Der Querschnitt ist etwas gr├Â├čer als bei Coupe und Spider.
Aber wie der Entwicklungschef von FIAT, Dante Giacosa schrieb, in der Erprobung waren unterschiedliche Formen, die eine dem 600 sehr ├Ąhnlich. Man stellte fest das dieser Testwagen trotz h├Âherer Leistung nur eine geringf├╝gig h├Âhere H├Âchstgeschwindigkeit hatte als der 600.
Unter anderem wurden im Polytechnikum in Turin Windkanaltests mit unterschiedlichen Formen durchgef├╝hrt die zeigten das das geplante Model 119 die beste Aerodynamik der unterschiedlichen Entwicklungsmodelle hatte.
Meine Berlina erreicht laut Tacho 165 Km/h, der schwindelt etwas. Ich habe ├ťbersetzung und Anzeige gemessen, schliesslich teste und justiere ich beruflich Fahrtenschreiber im Omnibus.
Das Ergebnis , mit GBS ├╝berpr├╝ft ergiebt eine echte Speeeeeeeeeeeeeett von 148 km/h.
Viel mehr wirst du mit bezahlbarer Technik nicht herraus holen k├Ânnen.
Gr├╝├če aus der Bertone Franken frisssssier Garage,
Stefan
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« Antworten #11 am: 18. Februar 2021, 08:02:53 »

Danke Stefan f├╝r Deinen Beitrag - ich habe schon gedacht ich bin der einzige "Heizer" im Club (ausgenommen die CoppaMillefahrer) Heute interessiert die Endgeschwindigkeit nicht so sehr wie zu fr├╝heren Zeiten, weil jedes halbwegs motorisierte Auto durch die Windkanalabstimmung ├╝ber 200 km/h l├Ąuft . Zu Zeiten unserer Fiats war ein BMW 1602 ein schnelles Auto mit gerademal 165 km/h und ein von Mahag getunter K├Ąfer mit 75 PS nur 151 km/h schnell und ein NSU TT brachte es auf 150 ganz zu schweigen von der Saugdieselfront mit meiner 200er Mercedes "Wanderd├╝ne" erreichte ich mit unendlichem Anlauf gerade mal 130 Spitze - sofern nicht irgendwo eine kaum wahrnehmbare Steigung in Sicht kam. Deshalb war das serienm├Ą├čige Sportcoupe mit gemessenen 152 schon bei den schnelleren bezahlbaren Autos. Dein Wert f├╝r Deine Berlina wird mit der Sportcoupemaschine wohl auch zu erreichen sein. Es gibt doch noch ein paar Mitglieder die den 70 HP eingebaut habein aber wohl nur in Coupe und Spider, da wird wohl mit 8/37 Getriebe so um die 165 km/h drin sein. In der Berlina wird es wohl nur J├╝rgen Sch├╝rgers gemacht haben und da standen sicher keine 70 HP Serienponys am Start.
Eine Bemerkung am Rande - mich wundert, dass so wenig geschrieben wird hier im Forum, wo doch die Freizeitm├Âglichkeiten momentan deutlich eingeschr├Ąnkt sind.
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Der fr├╝he Vogel f├Ąngt den Wurm.....!
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